Ich bin Anne Schneider. Als Kind war mein EIN & ALLES im Leben der Sport.
Ich bin gelaufen, so schnell ich konnte, bin über Hürden gesprungen, hab Anlauf genommen, um abzuheben und im Sand zu landen, bin hochgesprungen, um Stangen zu überwinden, die nicht hoch genug sein konnten.
Ich war ein Stadtkind, immer auf der Reise - durch viele Umzüge, aufgrund der beruflichen Stationen meiner Eltern. Dann gab es Ankerpunkte, die mir den unwiederbringlichen Frieden sonniger Kindertage geschenkt haben. Der Garten meiner Großeltern, unser Ferienhaus am See. Frei fühle ich mich seit jeher, wenn ich frische Luft, grüne Wiesen und Wasser um mich habe.
Was wäre nur gewesen, wenn ich damals schon einen Sparringspartner gehabt hätte, der mit mir herausgefunden hätte, was ich heute weiß? Ich frage mich das oft und bin heute noch magisch angezogen von Menschen, die mutig und trotzdem mit Leichtigkeit ihren Weg gehen und dadurch diesen ganz besonderen positiven Drive versprühen, der sie und andere voran bringt.
Mich fasziniert es, Menschen wirklich zu sehen, hinter die Fassade zu blicken und sie zu ermutigen, ihre Kompetenzen zu nutzen, Unsicherheiten auszuhalten und dabei zu wachsen.
"MACH MAL." Das war der Schlüsselsatz, den ich erst als Dreissigjährige wirklich gehört habe. Ohne Einschränkungen. Der ankam, weil er voller Vertrauen in meine Fähigkeiten von einem Menschen zu mir gesagt wurde, der mich nicht hier oder da hin haben wollte. Der einfach nur gesehen hat, da ist soviel mehr Potenzial, was entdeckt und genutzt werden darf. Und der mich ermutigt hat, nicht mit "dem Spatz in der Hand" zufrieden zu sein.
Im Laufe meines Berufsweges bin ich einige Umwege gegangen, um heute da zu sein, wo ich bin. Das waren weltvolle Erfahrungen und doch glaube ich, ich hätte mit meinem heutigen Wissen eine andere Ausbildung gemacht, eine andere Spezialisierungsrichtung im Studium eingeschlagen und wäre so schon früher in meiner Profession angekommen. Seit vielen Jahren investiere ich deswegen einen Teil meiner Zeit für Mentoringprojekte, in denen ich junge Menschen im Studium pro bono coache.
Ob mit erfahrenen Führungskräften oder Menschen, die erste Verantwortung übernehmen, gemeinsam räumen wir Unsicherheiten aus dem Weg und schaffen mehr Klarheit.
In der Arbeit mit Führungskräften erlebe ich immer wieder, wie oft sich Menschen im Alter zwischen 35 - 55 Jahren ihres Lebens fragen, ob ihr Weg noch richtig ist, ob die Verantwortung oder Rolle noch passt und sie erinnern sich, was sie eigentlich mal wollten, wofür sie brannten, was sie ausfüllte.
Ich bin überzeugt, das darf und kann anders sein. Mit dem richtigen Sparringspartner zur richtigen Zeit können wir mutig und mit Leichtigkeit erfolgreich sein. Das ist das Ziel.
Und dabei helfe ich. Deswegen gibt es das LEADERSHIP COMPETENCE CENTER.